Identitätsorientierte Psychotraumatheorie

Seelische Verstrickungen lösen
Psychische und körperliche Beschwerden (depressive Verstimmungen, physische Schmerzen, Ängste …) können Folgen einer Erfahrung sein, die nicht verarbeitet werden konnte, weil sie die persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten überfordert hat. Um diese Erfahrung trotzdem zu überleben, mussten die Erinnerungen daran verdrängt, die dazugehörigen Gefühle abgespalten und das Ereignis oft sogar geleugnet werden.

Diese Art von Überlebensreaktion wird in der Regel von einer dauerhaften Veränderung der Selbstwahrnehmung und des Weltbildes begleitet. Dies bietet einen idealen Nährboden für chronisches Sich-überfordert-fühlen, Orientierungslosigkeit, gedämpfte Lebensfreude, mangelnden Selbstwert und viele andere »Symptome«.

Um sich von diesen Folgeerscheinungen zu befreien, ist es notwendig, die überwältigende Erfahrung zu erinnern, die unterdrückten Gefühle anzunehmen und die Spaltung zu überbrücken. Dann wird ein Leben jenseits von Trauma möglich – Selbstbestimmtheit, Glück und Lebensfreude stellen sich ein.

Der Ansatz der “Identitätsorienterten Psychotraumatheorie” (IoPT) schafft schnell und auf einfache Weise Zugang zu den verdrängten Informationen und unterdrückten Gefühlen. Die Abwehrmechanismen unserer Psyche zu verstehen führt direkt zu mehr innerem Frieden.

Zur Methode
Mithilfe der Methode des Aufstellens können traumatische Erfahrungen erklärt und ihre Ursachen transparent werden. Festgefahrene Verstrickungen und Übertragungen, z. B. aus einem (alten) Familiensystem, werden sichtbar und können sich endlich lösen.
So werden Abhängigkeiten zugunsten der eigenen Kraft und Autonomie aufgegeben, und es entsteht Raum für Neues: Der Knoten platzt, und plötzlich zeigen sich Wege, wie die eigene Lebenssituation verbessert werden kann.

Die von uns angebotenen Aufstellungen beruhen auf dem psychotherapeutischen Konzept von Prof. Dr. Franz Ruppert. Bei seiner Methode “Aufstellen des Anliegensatzes” wird mit dem jeweils aktuellen Anliegen eines Teilnehmers gearbeitet. In einer Aufstellung nehmen menschlische Stellvertreter bestimmte Rollen ein, sodass psychische Innenräume sichtbar und verstehbar gemacht werden. Vorkenntnisse sind dazu nicht erforderlich.